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Project no. 3

donnerstag 30. april 2020 | 19:30 bis 20:30 uhr

Das Jahr magischen Denkens

Ein Trauerprotokoll

Vierzig Jahre waren Joan Didion und John Gregory Dunne verheiratet, als Dunne am Abend des 30. Dezember 2003 einen Herzinfarkt erlitt und starb. 

Johanna Brandner. Das Buch hat mich benommen zurückgelassen.

Was für ein Buch. Es hat mich zuinnerst berührt.

"das jahr magischen denkens" erzählt von ihrer ehe mit dem schriftsteller john gregory dunne, von der eigenen welt zweier kreativer menschen, die einander im leben und in der arbeit alles waren.

 

es erzählt von der schweren krankheit der einzigen tochter quintana, die zu dem zeitpunkt, als ihr vater starb, auf der intensivstation eines new yorker krankenhauses um ihr leben kämpfte. Indem sie darüber schreibt, versucht joan didion, dem geschehen einen sinn abzugewinnen, es einzuordnen in zusammenhänge von ursache und wirkung, von ordnung und zweck. 

J. Brandner

ihr buch lotet auf intelligente weise die grenzen der vernunft aus, es ist ein aufbegehren des verstandes gegen die existentielle unvernunft des todes und eine brillante und bewegende studie der trauer.

gerne können sie diesen titel über OSIANDER direkt bestellen und nach hause liefern lassen. mit einem  click auf das cover.

das jahr magischen denkens.jpg

Auflage: 9. Aufl., 261 Seiten

Autor: Sylvia Plath

Übersetzung: Reinhard Kaiser

Reihe: Suhrkamp Taschenbücher (3676)

ISBN 9783518456767

Joan Didion

joan didion, geboren 1934 in sacramento, kalifornien, arbeitete als journalistin für verschiedene  amerikanische zeitungen und war u. a. redakteurin der vogue. sie hat fünf romane und zahlreiche  sachbücher veröffentlicht, darunter 'das jahr magischen denkens. joan didion lebt in new york city.

1964 heirateten sie und dunne und zogen nach los angeles, wo sie eine tochter adoptierten. obwohl didion in den 60ern weiterhin schriftstellerisch produktiv war, konnte sie keinen sinn mehr in ihrem leben erkennen und litt unter depressionen.

 

zum teil führte sie das auf die umwälzungen der zeit zurück, zum teil auf innere probleme. ein psychiatrisches gutachten vom sommer 1968 betont “ihre fundamental pessimistische, fatalistische und depressive anschauung der welt um sie herum….

 

sie scheint zutiefst von dem gefühl ergriffen, daß jedes menschliche bemühen von vornherein zum scheitern verurteilt ist….” 

foto: © brigitte lacombe

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Johanna Brandner. Das Buch hat mich benommen zurückgelassen.