bekenntnisse einer maske.

über eine doppelte regung.  einerseits das erwachen eines homoerotischen drangs mit deutlich sadomasochistischen lustgefühlen, selbst blutrünstigen merkmalen. andererseits das gleichzeitg sich entfalten einer maske, einer verstellung, mit der der junge Ich-erzähler, der unanfechtbar die attribute des autors besitzt, versucht, sich einen lebenfassade zu eigen zu machen, die  nicht zu diesem auf der seele liegenden begehren passt.

der autor yukio mishima verübte 1970 einen ritualen selbstmord. er ließ sich enthaupten. Diese spektakuläre, archaisch ritualisierte Bluttat bestimmt seither das Bild Mishimas als Schriftsteller, und natürlich auch die Wahrnehmung seines ersten Romans.romans,

Yukio Mishima wurde 1925 in Tokio geboren und war Autor zahlreicher Romane, Dramen, Kurzgeschichten, Essays und Gedichte. Nobelpreisträger Yasunari Kawabata war sein Mentor. Sein Werk überschreitet bis heute inhaltliche und stilistische Grenzen und macht ihn zu einem der wichtigsten japanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.  er beging 1970 Harakiri, indem er sich enthaupten ließ – nach einem inszenierten Putschversuch zugunsten des Kaisers

Kein japanischer Autor ist so umstritten wie Mishima: obwohl rückwärtsgewandter Nationalist, zählt er heute doch zu den großen Autoren Japans. Ganz rückwärtsgewandt ist seine Literatur nämlich nicht, wie dieser Roman zeigt, in dem sich Mishima mit seiner eigenen Homosexualität auseinandersetzt.  

der leser erhält eine ganz besonders intime Sicht auf den umgnag mit seiner homosexualität.

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